Sonntag, 15. März 2009
Bus or not Bus
Nach einem Kinobesuch gestern Abend haben wir noch den einen oder anderen Freund aufgegriffen, haben uns in den "Irish Pub" gesetzt, uns unterhalten, und, abgesehen von mir, auch alkoholische Getränke konsumiert.
Dies resultierte darin, dass Chef auf der Rückfahrt so übel wurde, dass er aussteigen musste.
Da wir ihn ja nicht einfach mitten in der Nacht alleine in Frillendorf stehen lassen konnten, sind wir auch ausgestiegen. Der nächste Bus sollte in einer Stunde kommen, also sind wir erst einmal zu Fuß weitergegangen.
Der Unterschied zwischen den Betrunkenheitsgraden war recht groß. Da gab es nüchtern (ich), "relativ normale Unterhaltung möglich" (der BWL-Student und ein Zivi), "relativ normale Unterhaltung möglich, aber vom Magen her schlecht" (Chef) und "lallend, mit Schwierigkeiten, gerade zu gehen, aber keine Magenprobleme" (ein Schüler der Jgst. 13).
Mit diesem Trupp sind wir dann schlussendlich den ganzen Weg bis nach Überruhr gegangen, da es mit dem Bus zu lange gedauert hätte.
Chef hat sich tausend mal entschuldigt, wollte uns ein Taxi bestellen, das er dann auch zahlt, etc.
"Kommt nicht in die Tüte," haben wir gesagt, "Ein bisschen Bewegung schadet nicht."
Um 3:52 war ich zu Hause, bei Chef wird es nicht viel anders gewesen sein. Habe ich schon erwähnt, dass Chef heute um sieben Uhr raus muss?

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Freitag, 13. März 2009
Killerspieldebatte
Nach dem jüngsten Amoklauf habe ich schon befürchtet, dass die Debatte um "Killerspiele" wieder in großem Maße losgeht.
Nun, sie geht los, keine Frage, allerdings berichten die Quellen, die ich gelesen (z.B. die WAZ) bzw. gesehen (irgendeine Sendung im Ersten) habe erstaunlich differenziert über das Thema. Sollten die großen Medien endlich verstanden haben, dass man hier nicht einfach schwarzweiß malen kann?
Ich meine, Egoshooter findet man grob geschätzt auf über 80% aller Computer männlicher Jugendlicher, da ist es nicht so unwahrscheinlich, dass sie auf dem Computer des Amokläufers auch zu finden waren.
Naja, im Gegensatz zu den Artikeln in der WAZ sind einige Leserbriefe um einiges verbohrter, so fordert ein/e Leser/in das absolute Verbot solcher Spiele.
Wie sagte noch Albert Einstein: "Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil!"

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Samstag, 7. März 2009
Back from Cebit
Uff.. drei Stunden Fahrt hin, drei Stunden Fahrt zurück, und dazwischen Aufenthalt...
Die Cebit war im Prinzip vor allem eines: Sehr voll. Sobald man stehen blieb, stand man im Weg. und zwar egal wo man stehen blieb. Anschauen war also nur im Vorbeigehen möglich.
In der Open-Source-Ecke von Halle 6 hab ich mich auch ein bisschen umgesehen, einen Flyer von Free BSD geschnappt und wurde weitergetrieben.
Den Vogel abgeschossen hat natürlich wieder Microsoft:
Wie an vielen Ständen wurde an deren Stand auch ein Gewinnspiel gemacht.
MS-Mann: "Und zu gewinnen gibt es... eine Flasche Desinfektionsmittel."
Kandidat: "Ich bin begeistert..."
Was zum... ?

PS: Ach ja, irgendwie habe ich das Gefühl, einmal BSD ausprobieren zu müssen.

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Mittwoch, 4. März 2009
RCX not responding
So, mit lejOS läuft alles ganz toll, das API (oder die API? ich weiß es nicht) ist sehr intuitiv.
Das einzige, was mich aufregt ist, dass nur etwa ein viertel meiner Versuche, das Programm auf den RCX zu laden, erfolgreich sind.
Das laden dauert etwa eine Minute, deswegen ist es schon etwas frustrierend, wenn das Ding immer wieder die Übertragung bei 96% abbricht. Das liegt aber zugegebenermaßen an der Bauweise meines Roboters, der alle möglichen Gerätschaften direkt vor seiner Infrarotschnittstelle hat.

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lejOS
so... nachdem ich die ungewohnt umständliche Installation von lejOS auf meiner gentoo-Kiste hinter mich gebracht habe (lejOS ist eine Java-Plattform für den Lego-RCX, das ist "der programmierbare Legostein", und umständlich ist die Installation deswegen, weil lejOS nicht im portage ist, und ich es manuell installieren muss).
Ich wollte eigentlich brickOS (ein C/C++ SDK für den RCX) benutzen, aber das Teil lässt sich bei mir nicht kompilieren, und ich habe dann irgendwie die Lust verloren, es weiter zu probieren (huch, wo ist mein Ehrgeiz hin? Sonst kann ich doch nicht lockerlassen, bis etwas funktioniert...).
Die Infrarotschnittstelle des RCX ist in meinem aktuellen Roboter leider ziemlich zugebaut, deswegen macht die Übertragung mittelgroße Probleme. Aber er ist gerade mit dem Download der Firmwar fertig geworden, deswegen höre ich jetzt hier auf zu schreiben.

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Dienstag, 3. März 2009
After a fashion...
Naja, mittlerweile habe ich ein GTK-theme gefunden, das mir wenigstens ein bisschen gefällt.
Und hier auch gleich ein Screenshot von meinem Neuen Desktop:
knirpscube.png (png, 948 KB)
Ach ja... das gtk-Theme sieht man auf dem Screenshot nur sehr schlecht überhaupt nicht. Das ist Absicht, denn so außerordentlich gut, dass ich es allen zeigen müsste, gefällt es mir nun auch nicht.

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Und ich wollte doch früher ins Bett gehen...
...aber irgendwie habe ich gedacht: "Das schaffst du auch noch". Eigentlich nichts Schwieriges, ich war nur so langsam das MacOS X Aussehen meines Desktops satt, also habe ich gedacht, "suche ich mir mal eben was anderes heraus.
Gut, dieses "mal eben" dauert jetzt schon über eine halbe Stunde, und immer noch habe ich kein einziges GTK-Theme gefunden, das mir zusagt. Grün wäre nicht schlecht, aber nicht in Kombination mit blau, das erinnert mich zu sehr an Windows XP.
Am besten viele verschiedene Grünschattierungen... aber alles, ich bisher an grünfarbenem gefunden habe, ist einfach nur... öde. Es sieht einfach nicht gut aus... Also weiter an die Suche.

Edit: Ach ja, die meisten Themes, die ich gefunden habe sind entweder weiß mit Pastelltönen, weißgrau, oder ganz dunkel. Das liegt mir alles nicht...

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Freitag, 27. Februar 2009
USB-Programmer
Heute habe ich mir den USB-Programmer (das Ding, mit dem ich mein Laborboard über USB flashen kan) zusammengelötet. Mit ein bisschen (ok, mehr als ein bisschen) Hilfe habe ich es dann auch zum Laufen gekriegt. Jetzt sitze ich zu Hause, und kann nichts damit anfangen, weil ich das Netzteil im Labor vergessen habe...

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Dienstag, 24. Februar 2009
Laborboard
Nachdem ich schon letztes Jahr mein Laborboard zusammengelötet habe, ist es mir endlich gelungen es auf Funktionstauglichkeit zu überprüfen.
Es läuft - zumindest prinzipiell, aber dazu später mehr.
Helfen konnte mir ein Laborant, der selber gerade an einem Projekt arbeitete, für das er Mikrocontroller braucht. Netterweise hat er mir auf meine Anfrage hin geholfen. Sein USB-Programmieradapter war angeschlossen, wir hatten nur kein Kabel. Ok, das müsste ja irgendwie aufzutreiben sein.
Kein fertiges Kabel verfügbar? Ok, dann nehmen wir ein zehnpoliges Flachbandkabel, klemmen an das eine Ende eine Pfostenbuchse dran (am anderen war schon eine).
Geht nicht. Naja, die eine Pfostenbuchse ist auch irgendwie lose. Nachgemessen... kein Kontakt auf einem Pol.
Also abgemacht und ne neue dran. Nachgemessen - geht immer noch nicht. Lag es vielleicht an der anderen Seite? Aber welche Seite war jetzt die, die wir schon erneuert hatten?
=> kein Bock mehr auf das Kabel. In irgendwelchen kisten gekramt, anderes Kabel gefunden, Kontakt hergestellt - perfekt.
Programm draufgeladen - läuft.

Immerhin weiß ich jetzt, dass es hardwareseitig funktioniert. Da ich allerdings noch keinen USB-Programmer habe, kann ich keine Programme da draufladen. Meine Tower haben alle irgendwie ein Problem mit dem Parallelport, also auch keine Chance, das über mein schon fertiges Parallelkabel zu schicken.
Ich weiß schon, was ich mir als nächstes im Labor baue...

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Samstag, 21. Februar 2009
Designfreak
Manchmal macht mich dieser Design-Freak fertig.
Es fing ganz harmlos an, ob " " und „ “ das gleiche sind. So weit kein Problem, das ist schon ein Unterschied, auch wenn man meiner Meinung nach in den meisten Fällen (z.B. im Chat oder beim instant-Messaging) darüber hinwegsehen kann.
Weniger verstehen konnte ich, warum es so einen großen Unterschied machen sollte, " " oder ” “ zu verwenden. Weiter ging es dann um den Unterschied zwischen ... und … - also einmal um drei mal einen Punkt und im anderen Fall um ein mal drei Punkte. Gut, es ist ein unteschiedliches Zeichen - aber wer kann den Unterschied erkennen? Es ist doch völlig irrelevant. Wenn ich per Hand schreibe, mache ich doch auch drei Punkte.
Genau so schlimm war dann die Sache mit dem Gedankenstrich. Ob nun − (Minus), ‐ (Bindestrich) oder – (Gedankenstrich), es ist mir völlig egal. Warum sollte man für drei nahezu identische Zeichen(man kann sie nur unterscheiden, wenn man sie direkt nebeneinander sieht) drei unterschiedliche Codes einführen? Ich sehe den Sinn hinter der ganzen Sache nicht.
Aber so sind die Design-Fetischisten. Mir ist Design weniger wichtig (sieht man vielleicht auch an diesem "interessanten" Design dieses Blogs). Mein Freund und Designfreak hingegen verwendet schon mal drei Stunden(!) darauf, die passende Schriftart für sein Blog herauszusuchen.
Immerhin hat er sich bereit erklärt, das Design dieses Blogs zu überarbeiten...

PS: das waren drei einzelne Punkte

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Freitag, 20. Februar 2009
Ich hatte ganz vergessen...
...wie schön es doch ist, bis spät in die Nacht zu programmieren.
Ein Freund von mir war auch noch bis spät in die Nacht online und hat am Design für sein Blog gearbeitet - ich habe ein Programm geschrieben, das mir meine Netzwerkkonfigurationen verwaltet.
Das Ergebnis... nun ja, es funktioniert, die grafische Oberfläche(mit gtk) ist noch nicht fertig, aaaber... Ich kann es niemandem zeigen. Das ist mir dann doch zu peinlich. Ich muss dringend an meinem Programmierstil arbeiten.
Desweiteren ist das Programm speziell auf gentoo zugeschnitten, und es tut Sachen, die man mit einem einfachen Bash-Skript und xdialog (bzw. bei mir gtkdialog) vermutlich viel schneller und sauberer erledigt hätte... aber ich wollte mal wieder was in C und C++ machen (das war das Problem, herausgekommen ist eine schreckliche Mischung aus C und C++ Code...).
Immerhin kenne ich jetzt ein paar der Systemfunktionen unter Linux, das ist doch auch mal was.

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