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Montag, 26. September 2011
Mass Quantum suicide
knirps, 22:54h
Notch, der Entwickler von minecraft, hat auf seinem Blog eine interessante, auf der viele-Welten-Theorie basierende Rechenmethode aufgestellt (auch wenn ihm nachher aufgefallen ist, dass er nicht der erste ist, der auf diese Idee kam).
Mit dieser Methode lassen sich nichtdeterministische Probleme in polynomieller Laufzeit auf deterministische Probleme reduzieren. Wer also ein bisschen Ahnung von theoretischer Informatik und Physik hat (wobei afaik die viele-Welten-Theorie in der Physik aus mehreren Gründen abgelehnt wird), wird hieran vielleicht ein wenig Spaß haben.
Grundidee ist folgende (für Laien, so wie mich): Es gibt unendlich viele Universen, und jedes Mal, wenn eine Entscheidung ansteht (z.B. "geht das Photon durch den oberen oder durch den unteren Spalt?") entstehen neue Universen, von denen jedes eine Entscheidungsmöglichkeit enthält. Dazu gibt es das Gedankenexperiment des Quantenselbstmords, nach welchem ein Wissenschaftler aus eigener Perspektive nie stirbt, wenn er in Schrödingers Katzenkiste sitzt, weil er ja nur die Universen beobachtet, in denen er nicht stirbt.
Notch geht da einen Schritt weiter: Was ist, wenn man das komplette Universum in so eine Kiste steckt?
Und hier kommt der Computer ins Spiel. Es ist momentan möglich, jedes nichtdeterministische Problem auf deterministische Probleme zu reduzieren, indem man es in zwei Teile teilt: einen nichtdeterm. "Rateteil", in dem die Lösung geraten wird, und den determin. Verifizierungsteil, in dem diese Lösung auf Richtigkeit verifiziert wird. Der letzte Teil ist für NP-Probleme in polynomieller Laufzeit machbar, der erste Teil ist in vielen Fällen nur mit exponentieller Laufzeit deterministisch simulierbar.
Kombiniert ergibt das: Rate eine Lösung, verifiziere sie, wenn sie falsch ist, zerstöre das Universum. So überleben nur Universen, in denen die Lösung richtig ist, also werden nur richtige Lösungen beobachtet, die alle in polynom. Zeit berechnet wurden. Coole Sache.
Mit dieser Methode lassen sich nichtdeterministische Probleme in polynomieller Laufzeit auf deterministische Probleme reduzieren. Wer also ein bisschen Ahnung von theoretischer Informatik und Physik hat (wobei afaik die viele-Welten-Theorie in der Physik aus mehreren Gründen abgelehnt wird), wird hieran vielleicht ein wenig Spaß haben.
Grundidee ist folgende (für Laien, so wie mich): Es gibt unendlich viele Universen, und jedes Mal, wenn eine Entscheidung ansteht (z.B. "geht das Photon durch den oberen oder durch den unteren Spalt?") entstehen neue Universen, von denen jedes eine Entscheidungsmöglichkeit enthält. Dazu gibt es das Gedankenexperiment des Quantenselbstmords, nach welchem ein Wissenschaftler aus eigener Perspektive nie stirbt, wenn er in Schrödingers Katzenkiste sitzt, weil er ja nur die Universen beobachtet, in denen er nicht stirbt.
Notch geht da einen Schritt weiter: Was ist, wenn man das komplette Universum in so eine Kiste steckt?
Und hier kommt der Computer ins Spiel. Es ist momentan möglich, jedes nichtdeterministische Problem auf deterministische Probleme zu reduzieren, indem man es in zwei Teile teilt: einen nichtdeterm. "Rateteil", in dem die Lösung geraten wird, und den determin. Verifizierungsteil, in dem diese Lösung auf Richtigkeit verifiziert wird. Der letzte Teil ist für NP-Probleme in polynomieller Laufzeit machbar, der erste Teil ist in vielen Fällen nur mit exponentieller Laufzeit deterministisch simulierbar.
Kombiniert ergibt das: Rate eine Lösung, verifiziere sie, wenn sie falsch ist, zerstöre das Universum. So überleben nur Universen, in denen die Lösung richtig ist, also werden nur richtige Lösungen beobachtet, die alle in polynom. Zeit berechnet wurden. Coole Sache.
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Donnerstag, 22. September 2011
Nichts als heiße Luft
knirps, 23:54h
Netzpolitik.org hat einen kleinen Artikel über die dmexco. Sehr interessant, wie da wieder über die Marktingfuzzig hergezogen wird :)
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Montag, 19. September 2011
Talk like a pirate
knirps, 11:54h
Arr... Heute ist Talk like a pirate day, beim Klabautermann. Oh, und die Piraten schneiden bei der Landtagswahl in Berlin verdammt gut ab. Ich hoffe mal, dass die sich ordentlich einsetzen, sonst versinkt ihr Schiff wieder, und das wollen wir ja nicht.
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Montag, 12. September 2011
Updategejammer
knirps, 18:34h
Business as usual in den Minecraftforen: Ein Update steht vor der Tür (eine Testversion wurde schon veröffentlicht), und natürlich wird über alle möglichen Features gejammert. Der neue Hungerbalken steht häufig im Mittelpunkt. Er würde das Spiel viel zu schwierig machen, weil Nahrung ja so rar sei (ist sie übrigens nicht, wenn man sich ein kleines Feld anlegt).
Oder der Hungerbalken macht das Spiel viel zu schwierig, weil man ja bei mehr als halbvollem Balken Lebenspunkte regeneriert (dass man früher mit Nahrung Lebenspunkte instant regenerieren konnte, ist in dieser Hinsicht wohl irrelevant).
Oder der Hungerbalken macht das Spiel viel zu schwierig, weil man ja bei mehr als halbvollem Balken Lebenspunkte regeneriert (dass man früher mit Nahrung Lebenspunkte instant regenerieren konnte, ist in dieser Hinsicht wohl irrelevant).
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Samstag, 10. September 2011
Erdbeben
knirps, 21:05h
Hui... am Donnerstag war angeblich ein Erdbeben hier im Ruhrgebiet. Das ist irgendwie an mir vorübergegangen, ebenso wie an meiner Familie. Keiner von uns hat etwas von einem Beben bemerkt, erst als meine Schwester mich am Freitagnachmittag darauf hinwies, bekam ich mit, dass angeblich etwas passiert ist.
Die WAZ macht natürlich eine große Sache daraus und beschreibt seitenlang, wie Gläser in den Regalen wackelten. Es war ein fast so großer Bericht wie über Erdbeben irgendwo in Asien, wobei diese dann aber stärker sind und in der Regel auch mehr anrichten als wackelnde Gläser. Ich war zum Zeitpunkt des Erdbebens wach und habe nichts gemerkt, wackelnde Gläser übrigens auch nicht...
Die WAZ macht natürlich eine große Sache daraus und beschreibt seitenlang, wie Gläser in den Regalen wackelten. Es war ein fast so großer Bericht wie über Erdbeben irgendwo in Asien, wobei diese dann aber stärker sind und in der Regel auch mehr anrichten als wackelnde Gläser. Ich war zum Zeitpunkt des Erdbebens wach und habe nichts gemerkt, wackelnde Gläser übrigens auch nicht...
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Donnerstag, 8. September 2011
Verspätungen
knirps, 11:07h
Oh ja, laut einem WAZ-Artikel bezahlt die EVAG jetzt Entschädigungen, wenn das Nahverkehrsmittel mehr als 10min Verspätung hat. Kluge PR-Sache, denn die meisten werden sich eh nicht die Mühe machen, einen Antrag zu stellen. Diejenigen, die von Verspätungen am meisten betroffen sind, nämlich die Vielfahrer mit Schokoticket, Semesterticket, Monatstickets usw. haben keinen Anspruch auf Entschädigung. Ebenso konnte ich aus dem Artikel nicht herauslesen, ob auch indirekte Verspätungen geltend gemacht werden können (also z.B.: Bus hat 5min Verspätung, deswegen verpasst man den Anschluss und darf 20min warten), und diese machen einen großen Teil der Verspätungen über 10min aus.
Ach ja: im Zweifelsfall können sie sich auf höhere Gewalt berufen (steht im Zeitungsartikel, aber nicht auf derWesten.de). Also Schnee, Regen, Wetter im Allgemeinen und ähnliche Sachen sind auch noch außen vor. Sichere Sache für die Evag, finde ich.
Ach ja: im Zweifelsfall können sie sich auf höhere Gewalt berufen (steht im Zeitungsartikel, aber nicht auf derWesten.de). Also Schnee, Regen, Wetter im Allgemeinen und ähnliche Sachen sind auch noch außen vor. Sichere Sache für die Evag, finde ich.
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Dienstag, 23. August 2011
Zombie-Ruderer
knirps, 20:31h
Als wir am Sonntagabend während einer kleinen Kanutour wegen eines Gewitters am TVK feststeckten, kam uns folgendes Szenario für einen Horrorfilm in den Sinn:
Man kommt am TVK an, und steigt aus den Booten. Durch den Nebel sieht man es noch nicht, aber nach dem Aussteigen stellt man fest, dass der TVK weg ist. Zurück am Steg sind plötzlich auch die Boote weg. Mit der Zeit wird klar: man wird gejagt. Von Zombie-Ruderern. Sie gehen rückwärts, hungern nach niarB, und wenn man von ihnen gebissen wird... wird man zum Ruderer.
Man kommt am TVK an, und steigt aus den Booten. Durch den Nebel sieht man es noch nicht, aber nach dem Aussteigen stellt man fest, dass der TVK weg ist. Zurück am Steg sind plötzlich auch die Boote weg. Mit der Zeit wird klar: man wird gejagt. Von Zombie-Ruderern. Sie gehen rückwärts, hungern nach niarB, und wenn man von ihnen gebissen wird... wird man zum Ruderer.
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Dienstag, 16. August 2011
Klappentext
knirps, 12:06h
Hier ist ein Kommentar über Marktschreierische Klappentexte. Verdammt, ich weiß nicht wie viele Bücher als "epischer Roman, der den Werken von Tolkien in nichts nachsteht" bezeichnet werden. Tatsache ist, dass viele davon nicht einmal schlecht sind, aber sie mit Tolkien zu Vergleichen ist einfach unpassend. Sollte doch einmal etwas über den Inhalt des Buches im Klappentext stehen, darf man sich darauf verlassen, dass es falsch ist.
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Donnerstag, 11. August 2011
GEZ
knirps, 22:26h
Meine Uroma hat Post von der GEZ bekommen. Trotz hohem Alter müsse man Rundfunkgebühren bezahlen, heißt es darin.
Nun wurde meine Uroma schon 2001 wegen Behinderung von den Gebühren befreit. Damals war sie 100 Jahre alt. Aber es könnte ja sein, dass sie sich noch erholt, oder? Naja, mittlerweile ist sie seit bald neun Jahren tot. Aber die Gebühren müssen gezahlt werden!
Nun wurde meine Uroma schon 2001 wegen Behinderung von den Gebühren befreit. Damals war sie 100 Jahre alt. Aber es könnte ja sein, dass sie sich noch erholt, oder? Naja, mittlerweile ist sie seit bald neun Jahren tot. Aber die Gebühren müssen gezahlt werden!
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