Donnerstag, 23. Oktober 2008
ÖPNV sucks!
This world ist strange.
Ich bin heute morgen 35 Minuten früher von zu Hause los als gestern, und bin keine Minute früher an der Uni gewesen.
Warum?
Nun, der erste Bus ist mir vor der Nase weggefahren.
Als der zweite (mit mir drin) schließlich am S-Bahnhof ankam, sah ich gerade die S1 auf die Minute genau pünktlich abfahren. Erstaunlich, vor allem aber ärgerlich.
So musste ich 20 Minuten auf den nächsten Zug warten, der um diese Uhrzeit _immer_ 15 Minuten zu spät ankommt, die erste U-Bahn kann man bekanntlich nicht nehmen (zu voll, es ist nicht nur das softlimit erreicht, sondern das hardlimit), und somit kam ich zum gleichen Zeitpunkt an, als wenn ich die Bahn um 7:51 genommen hätte.
Morgen fahre ich noch früher los...

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Entscheidungen
Heute war wieder eine MuU-Vorlesung beim Professor "Entertainer" Winter.
Hauptsächlich ging es darum, wie und warum Menschen bestimmte Entscheidungen fällen. Bevor er den Homo Oeconomicus und Abwandlungen desselben vorstellte, erläuterte er kurz andere Entscheidungsmodelle (z.B. das soziologisch):
"Möglicherweise gibt es hier zehn Leute, die lieber nackt hier sitzen möchten. Auf mich trifft das nicht zu, ich trage relativ gerne Anzüge."
Den Vogel abgeschossen hat jedoch ein Student, auf folgende Frage des Entertainers:
Prof: "Wenn ihr bei einer Autofahrt zur Uni mit 90% Wahrscheinlichkeit sterbt, bei einer Zugfahrt mit 10% - Womit würden Sie fahren?"
Student: "AUTO!"
Prof: "Ich gratuliere Ihnen, Sie sind wirklich ein Deutscher."

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Dienstag, 21. Oktober 2008
Informadig
Gestern die erste "Grundlagen der Informatik I"-Vorlesung gehabt. Schon mal was von Softwaretechnik (spricht sich fast wie "Saft" aus am Anfang, nur mit "o") gehört? Oder von Informadig? Nein? Kommt an die RUB, dort liest Professor B. vor. Und zwar wirklich, er hat ja mal seinen Onlinekurs entwickelt, und ruht sich jetzt darauf aus.

Naja, als Prof hat man es schon schwer. Heute in HöMa klingelte ein Handy bei einem Studenten. Frau Professor darauf: "Wenn mich jemand anruft, ich bin nicht erreichbar."

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Freitag, 17. Oktober 2008
Deutsche Bahn sucks
Der Mensch ist ja lernfähig. gestern habe ich noch mit Mühe und Not einen Sitzplatz im Hörsaal bekommen, also gehe ich heute extra 15min früher los, um eine besseren Platz zu bekommen.
Nur leider hat die S1 Verspätung. 15 Minuten.

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Donnerstag, 16. Oktober 2008
Prof-Zitate #1
Heute war die erste BWL-Vorlesung "Märkte und Unternehmung" beim Entertainer Professor W.
Abgesehen von seinen Spielchen, die er anscheinend gerne mit Studenten macht (bei dem letztere von ihm Geld gewinnen können), ließ er auch das eine oder andere Bonmot fallen.

Aus ökonomischer Sicht ist ein Anglistikstudium eine Konsuminvestition, da man in der Zeit, die man in der Uni sitzt sein mögliches späteres Einkommen nicht stark genug steigert, um den Einkommensverlust wettzumachen, den man hat, weil man in dieser Zeit keinem Job nachgeht. Dazu folgender Kommentar: von Herrn W.:
"An sich kann man ein Anglistikstudium damit vergleichen, dass man ins Kino geht."

In seinem Arbeitsvertrag steht nur, dass er keinen Arbeitsvertrag hat. Was im Endeffekt bedeutet:
"Selbst wenn ich Ihnen Mickeymaushefte vorlese würde, könnte niemand etwas dagegen tun."

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Donnerstag, 16. Oktober 2008
Labor e.V.
Nachdem gestern ein Typ mit LED-Jacke Tetris gespielt hat, habe ich mir gleich mal die Seite von denen angeschaut: Das Labor.
Klingt außerordentlich interessant (für mich jedenfalls), also bin ich da heute mal hin und muss sagen: ist es auch. Nette Leute, teilweise recht chaotisch, kurze Zusammenfassung der heutigen Besetzung, soweit ich mich erinnere: zwei AI-ler (ein mal 5. Semester, ein Master-Student im 7.), ein Mathematikdoktorand, ein Maschinenbaustudent an der Uni Duisburg-Essen... ähh... weiter weiß ich nicht mehr. Außer mir heute neu dabei: Ein AI-ler aus meinem Semester und ein Technik und Biologiestudent ("der erste Biologe bei uns").

Aufgrund der Information, dass ich morgen früh raus musste, konnte ich leider nicht länger bleiben, aber es war trotzdem ganz nett.

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Regel Nr. 1: Glaube nicht alles, was man dir sagt.
Am Montag war Beginn der Einführungsveranstaltungen an der RUB. Nach der zentralen Veranstaltung im Audimax bekamen die Erstis AI einen Test vorgelegt. Es gäbe nämlich begrenzte Kapazitäten bei der Wahl der Fachbereiche (MK und IM), die zehn besten dürften frei wählen, die restlichen würden wie es passt aufgeteilt.
Die Erstis schwitzten Blut und Wasser, der Test war teilweise sinnlos, teilweise zu schwer und teilweise lächerlich simpel.
Ende vom Lied: "Glaubt nicht alles, was man euch erzählt, informiert euch selber". Alles nur ein Scherz. Aber ein gelungener. Erstis veräppeln scheint so ein nicht wenig verbreiteter Sport zu sein.
Dienstag: Diverse Einführungsveranstaltungen, u.a. mit unserem Tutor, bei der Vorstellung der Fakultät kamen zwei Typen mit einer Jacke nach vorne, auf der sie Tetris spielten. Sie gehörten zu einem Verein, der sich "Das Labor" nennt. Dazu später mehr. Interessanterweise sollten die ersten BWL-Vorlesungen erst nächste Woche beginnen. Wir hätten also morgen frei gehabt. AAAber: Pustekuchen, heute steht in Kleinschrift auf der Fakultätsseite, dass dem nicht so ist. Gerade noch rechtzeitig habe ich das bemerkt, sonst wäre ich heute viel zu lange im "Labor" geblieben.
Heute war Tag der Fachschaft, ein ausgiebiges Frühstück auf Kosten der Studiengebühren, danach eine Campusralley. Als glücklichen Gewinnern stehen unserer 6er-Gruppe T-Shirts zu.

Und nicht vergessen:
DER SCHWARZE RITTER IST UNBESIEGBAR!

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Sonntag, 5. Oktober 2008
Bezirksfahrt Nr. 1
Sooo... nach einem Wochenende Paddeln (82 km, bis jetzt habe ich in dieser 5 Tage alten Saison mehr Kilometer als der Entifant), Zelten ("Bist du verrückt im Zelt zu schlafen?!? Wenn du frierst, kannst du gerne zu uns in den Wohnwagen kommen." <- verschiedene Variationen dieses Satzes habe ich von jedem mindestens fünf mal gehört, und dabei war es in meinem Schlafsack kuschelig warm...), sitzen in Kneipen (für mich keine Alkoholischen Getränke (freiwillig), für den kleinen Tom auch nicht (unfreiwillig): als er die Cocktailkarte sah, meinte er: "Das möchte ich haben". Ich darauf: "Tom, das ist giftig." Tom: "AAAAAAHH GIFT!" - lustige Idee auch: "Camperblut", irgendein roter Likör, aber in Reagenzgläsern serviert - auch hier ist der giftig-Dialog einzufügen. Naja, für Tom gab es dann Kirschaft im Reagenzglas...), Regen (hält einen Paddeler nicht auf), ärgern über den Bezirkswanderwart (der uns nicht die Punkte geben wollte, wenn wir nur mitpaddeln und nicht in Beverungen übernachten - wo es brechend voll war), warten im Regen (die Familie M. hatte ihre Paddel vergessen - zum ersten Mal seit über 20 Jahren paddeln), und einer ziemlich miesen Oktoberfestimmitierenden Feier an einem Kanuklub in Beverungen (1,80€ für eine Tasse Tee - mit Teebeutel) bin ich wieder zurück in Essen.

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Mittwoch, 24. September 2008
Dem Ingenieur ist nichts zu schwer
...oder vieleicht doch. Der schon erwähnte Mathe-Vorkurs an der RUB für Naturwissenschaftler, Ingenieure, Informatiker etc. hat etwas von Goldwaschen. Den größten Teil der Sachen, die dort erzählt werden kennt man bereits, nur ab und zu gibt es etwas Neues.
Dementsprechend kreativ sind die diversen fast-Studenten: Die einen haben sich nen Laptop mitgebracht und spielen die ganze Zeit irgendwelche Spiele (warum sind sie gekommen? man kann doch auch zu Hause spielen...), andere bauen sich aus Papier kleine Propeller, die sie dann durch den steten Luftstrom der Lüftungsschlitze zwischen den Sitzen drehen lassen. Die meisten werfen allerdings Schwalben. Etwa 1/3 der geworfenen Schwalben haben die (wie nennt man das Bühne vermutlich nicht, oder?) erreicht, der Rest stürzt dazwischen irgendwo ab. Heute bin ich endlich mal dazu gekommen, das Ergebnis zu fotografieren, aufgrund meiner einfachen Kamera und meiner miserablen Fotografietechnik sind die Bilder allerdings in mieser Qualität, aber man kanns erkennen. Eine Schwalbe steckt sogar ca. 3 bis 4 Meter hoch zwischen der Wand und einem Kabel fest:
schwalben_hrsaal2 (jpg, 1,148 KB)
schwalben_hrsaal1 (jpg, 1,186 KB)
Dem Dozenten scheinen die Schwalben nichts auszumachen, er ignoriert sie vollkommen, selbst die wenigen, die ihn treffen bzw. ihn sehr knapp verfehlen.

Themawechsel:
Spore macht übrigens süchtig, wenn auch nicht so süchtig, wie zuerst erhofft. Mit einer Art Gottesanbeterin habe ich es tatsächlich geschafft, eine Bresche zwischen die Grox zu schlagen und zum Galaktischen Kern zu kommen. Für die die das Spiel nicht kennen: Die Grox sind eine kleinwüchsige, Humanoide Art, die ihre Minderwertigkeitskomplexe dadurch kompensiert, einfach alles anzugreifen, was sich zufällig in ihr Gebiet verirrt. Zudem kommen sie dann auch noch zu deinem Heimatplaneten und greifen den an. Sie haben wahnsinnig starke Raumschiffe, es ist fast unmöglich, keinen Krieg mit ihnen anzufangen, und wenn man einmal im Krieg mit ihnen ist, unmöglich, diesen wieder zu beenden. Sie beherrschen die gesamte Mitte der Galaxis, und haben dort geschätzte 500 bis 1000 Sonnensysteme unter ihrer Kontrolle. Sie komlett zu besiegen ist eine Lebensaufgabe...

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Donnerstag, 4. September 2008
SPORE
Heute werden Sporen freigesetzt.
Ähhh....
Today, spore is released.
Naja, ich selber habe es online bestellt, und gerade eben die gestern Mittag abgeschickte Versandbestätigung gelesen. Mit ein bisschen Glück müsste das Spiel also heute ankommen.
Also noch einmal in den Betonbunker, eine Mathe-Vorlesung über mich ergehen lassen (ok, ok, mal ist es recht interessant, aber wenn der Professor allen ernstes die Rechenregeln zum Addieren von Brüchen wiederholt... alle im Hörsaal kennen sie, und seinen Äußerungen zu folge weiß er das).
Wahrscheinlich wird das Päckchen wieder genau dann ankommen, wenn niemand zu Hause ist, und ich werde es von den Nachbarn abholen müssen...

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Donnerstag, 4. September 2008
Internationale Studenten unwichtig?
Im Zuge meiner Immatrikulation heute habe ich auch einen Studienordner für die wichtigsten Unterlagen sowie einigen Seiten Informationen bekommen. Auf der ersten Seite ein schöner, langer Begrüßungstext des Rektors.
Doch halt, was ist das?
Unter die Unterschrift und den Stempel (naja, beides ist zugegebnermaßen kopiert) des Rektors ist noch ein kleiner Text. Man könnte ihn leicht übersehen...
"Dear international students,
Welcome to Ruhr-University Bochum!
Iamdelightedtthatyouhaveenrolerinoneofourcourses.letusinviteyoutogetsomemoreinformationappliedtostudythisfolder[...]"
Leerzeichen sind für Internationale Studenten wohl ein Luxus, oder wie?

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Immatrikudings
Immatrikulation erfolgreich abgeschlossen - dummerweise haben die für meine @rub.de Emailadresse meinen ersten anstatt meines zweiten Vornamens genommen. Darauf hat die nette Dame vom Servicepoint allerdings keinen Einfluss, also darf ich morgen mal zum Rechenzentrum dackeln und fragen, ob die das zurechtbiegen können.
Was den Mathe-Vorkurs angeht: Seit gestern habe ich sogar jeweils einen Sitzplatz ergattern können (obwohl ich dazu gestern eine halbe Stunde früher da sein musste), heute hatte sogar jeder einen Sitzplatz (Naja, Mathe-Vorkurs schein nicht jedermanns Sache zu sein).
Dieser Betonbunker, aka "Ruhr-Universität Bochum" (Bausubstanz 98% bis 99% Beton), ist gar nicht so unübersichtlich, meist findet man den gesuchten Raum schon beim fünften oder sechsten Versuch. Die Sanitären Anlagen, die ich bisher gesehen habe, sehen interessant aus, aber immerhin riechen sie nicht so wie sie aussehen.
Zurück geht es mit dem 1337-Express. Uff.

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