Sonntag, 7. Dezember 2008
Ich lebe noch!
Naja, in letzter Zeit habe ich nicht so viel geschrieben. Kümmert vermutlich aber auch keinen.
Letzte Woche habe ich unser Rollenspiel verpasst, :( da ich meinen Charakterbogen einfach nicht finden konnte...
Was ist noch passiert? Naja, nichts wichtiges. Ein bisschen am Laborboard gelötet, dies und das - und eben musste ich feststellen, dass ich für ein QM-Übungsblatt keine Bonuspunkt bekommen habe. Woran das lag, weiß ich nicht. Ich habe aber den Verdacht, dass irgendwie die Kommunikation zwischen den verschiedenen Tutoren und der Absprechung der Anwesenheitslisten nicht so ganz geklappt hat.
Am Samstag habe ich übrigens am Verein auf den Techniker der Telekom gewartet (der tatsächlich kam, damit werde ich jetzt von einigen beneidet). Ende vom Lied ist, dass immer noch irgendwelche Kabel kaputt sind, obwohl die Telekom eigentlich gemeldet hatte, die seien repariert worden...

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Samstag, 22. November 2008
Warum bin ich hier?
"Warum bin ich hier?" - "Nun, dazu gibt es mehrere Theorien. Manche glauben, ein Schöpfer hätte Ton genommen, und daraus..." - "Nein, ich meine, warum sind wir gerade jetzt hier?"
Warum bin ich Freitag morgen zur ProWi-Vorlesung gegangen? Mathe fiel aus, da unsere Matheprofessorin erkrankt ist, uns nur für ProWi an die Uni zu kommen ist reichlich dämlich. Zum einen, weil alleine die Fahrt zur Uni länger dauert als die Vorlesung, zum anderen weil Prowivorlesungen 1:1 im Skript stehen.
Außerdem war am Donnerstag der Microcontrollerworkshop im Labor. War ganz lustig, allerdings bin ich auch erst wieder um 0 ins Bett gekommen. Warum bin ich also übermüdet in die Vorlesung gegangen anstatt auszuschlafen?
Dilbert würde jetzt sagen: "I am determinist, so I have to say the problem goes back to the origin of the universe."
Gute Nacht.

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Dienstag, 18. November 2008
Pen and Paper
Gähn... gestern habe ich mich mit ein paar Komilitonen getroffen, um ein Pen&Paper Rollenspiel zu spielen. Das war um 18:00 Uhr.
So gegen 0:00 Uhr haben wir uns dann langsam auf den Heimweg gemacht - unglücklicherweise fahren dann die S-Bahnen und Busse nur noch in sehr niedrigen Frequenzen. Um zwei Uhr war ich also wieder zu Hause...

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Dienstag, 11. November 2008
Die "Deutsche Bahn-Nahverkehrübersetzungstabelle"
Aufgrund der Erfahrung der letzten Wochen habe ich einfach mal ein paar Übersetzungen, die man brauchen kann, während man auf einen Zug wartet.
Verspätung laut Durchsage -> wirkliche Verspätung:
keine Durchsage -> 3 bis 5 Minuten
"ca. 5 Minuten" -> 8 Minuten
"5 bis 10 Minuten"-> 10 Minuten
"10 bis 15 Minuten" -> 15 Minuten
"ca. 15 Minuten" -> 19 Minuten
"20 Minuten" -> Da der Zug nur alle 20 Minuten fährt, fällt er aus
"der Zug fällt aus" -> der nächste nicht ausfallende Zug hat mindestens 15 Minuten Verspätung
"ca. 30 Minuten" -> 40 Minuten, eigentlich erstaunlich, da der Zug alle 20 Minuten fahren sollte...

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Freitag, 7. November 2008
ÖPNV aka "Ich warte bis ich schwarz werde"
Warum kann ich um diese Uhrzeit einen Eintrag schreiben? Sollte ich nicht eigentlich in einer Mathematikvorlesung sitzen? Eigentlich ja. Aber das ist eine lange Geschichte.
Es begab sich zu der Zeit, als wieder einmal eine Vollversammlung der Fachschaft anstand (gestern). Diese zog sich natürlich in die Länge, und icbh hatte nur unzureichende Mengen Getränk dabei, so dass ich am Ende ziemlich dehydriert war. Dazu musste ich erfahren, dass Professor B. in seinem Onlinekurs Zeitlimits gesetzt hat, von denen kaum jemand wusste. Abgabetermin Aufgabe 1: Do, 7.11.2008, 22:00 spätestens. Aufgelockert wurde die VV u.a. durch den Aufruf eines Komilitonen (m) an einen anderen Komilitonen (m): "Wie, du hast noch nie einen String getragen?!?" (Ach ja, unsere gewonnen AI-T-Shirts haben wir jetzt auch bekommen, der Zuständige hat dazu noch einen String mit [AI] bedrucken lassen, der wird jetzt vermutlich im Fachschaftsraum eingerahmt und an die Wand gehängt)
Nach einigem Ärger über verspätete Züge und Busse kam ich zu Hause an, steckte ein paar Kartoffeln in den Dampfgarer (eine halbe Stunde dürfte mehr als genug für eine einfache Programmieraufgabe sein), und trank zwei Gläser Wasser.
Hier nimmt das Unglück seinen Lauf:
Ich muss mir die Nase putzen. Dadurch fängt diese an zu bluten.
Wer jemals mit einer blutenden Nase etwas aus einem Glas trinken wollte weiß, dass das nicht geht. Ich musste also durstig bleiben, die zwei Gläser Wasser hatten lange nicht ausgereicht.
Eben so schwer ist es, mit einer Hand einen Computer zu bedienen, geschweige denn etwas zu tippen.
Dementsprechend dauerte es länger, die Programmieraufgabe zu lösen.
Mittlerweile hatte das Nasenbluten aufgehört, also konnte ich wieder ordentlich tippen. Ich hatte Durst, aber ich wollte erst die Aufgabe zu Ende bringen. Lustigerweise hat auf einmal der Java-Compiler gestreikt. Das Problem war schnell behoben, als nächstes streikte jedoch die Java-VM. Mittlerweile waren die Kartoffeln fertig, ich jedoch nicht. Als ich die Aufgabe endlich beendet habe, war ich so fertig, dass ich sofort ins Bett gegangen bin. Ich hatte am ganzen Tag nicht mehr als eine Portion Nudeln und eine Portion Vanillepudding gegessen. Die Kartoffeln wurden kalt. Eigentlich wollte ich auch noch den Mathe-Aufgabenzettel fertig haben, daraus wurde nichts mehr.
Heute morgen habe ich die ProWi-Vorlesung ausfallen lassen und stattdessen ausgeschlafen.
Zur Mathevorlesung wollte ich aber doch, am Steele S-Bahnhof angekommen musste ich nur leider feststellen, dass die S1 Verspätung hat. Nach 30 Minuten warten wurde es mir zu bunt, ich bin wieder nach Hause gefahren. Bis mein Bus kam, war die S1 imme rnoch nicht da. WIe kann ein Zug, der alle 20 Minuten fährt, 38 Minuten Verspätung haben?!? Insgesamt stand ich also eine dreiviertelstunde am Bahnhof herum...
Deswegen bin ich jetzt hier. Ich bin über das Wochenende auf Ersti-Fahrt, kann also weder meinen Mathe-Zettel machen, noch die ProWi-Aufgaben, noch ins Labor gehen. Obwohl, die ersten beiden Dinge könnte ich eigentlich jetzt machen. Mache ich auch.

Ach ja: Prof. W. Zitate von gestern kommen später.

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Sonntag, 2. November 2008
billige blaue Sonnensysteme
Das Labor. Ort der Bastler und Geeks.
So wurde z.B. herausgefunden, dass billige Notebooks grellere LEDs haben als teure. Also leben wir in einem billigen Sonnensystem, schließlich ist unsere Sonne so grell. Nein, Moment: Es ist eher eine preisliche Mittelklasse. Schließlich gibt es noch diese grässlichen, blauen Sonnen. Die sind viel billiger. Und die gehen auch schneller kaputt.
Nebenbei eine philosophische Diskussion, ob wir behaupten können, dass unser rationalistisches Weltbild sinnvoller ist als religiöse Systeme. Dies verursachte eine Diskussion über Mikrokontroller, da einige Labormitglieder die andere Diskussion jetzt hören wollten.
Währenddessen lassen wir uns mit klassischer Musik (aber nicht Bach) berieseln, weil die andere Musik unseren Mathematikdoktoranden aus der Konzentration bringt. Ach ja, ebendieser wählte klassische Musik als Kompromiss, Musik aus einer "zu Recht vergangenen Epoche".

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Donnerstag, 30. Oktober 2008
Eine Versicherung gegen langweilige Vorlesungen
Diese brauchte ich heute nicht, heute war wieder Professor W. aka "The Entertainer" am Werk.
U.a schlug er eben eine Versicherung gegen langweilige Vorlesungen vor, zur Risikominimierung. Kosten/Nutzenfunktionen haben den geringsten Wert, wenn man tot ist deswegen gilt: "Der Tod ist minus unendlich". Nutzen berechnen will gelernt sein, wenn man mit stetigen Werten rechnet muss man integrieren, was laut Prof. W. "Summieren für Angeber" ist. Außerdem wird für die Risikobewertung anstatt einer Betragsfunktion eine quadratische Funktion benutzt, denn "Ökonomen hassen Knicke, da können die keine Ableitung bilden".
Ein Gewinnspiel hat er heute leider nicht gemacht, ihn hat die Finanzkrise wohl auch recht hart getroffen...

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Dienstag, 28. Oktober 2008
Open Sors
Tja... beim durchblättern meiner Kursmitschriften von gestern viel mir wieder die tolle "Grundlagen der Informatik I"-Vorlesung von gestern ein.
Mitgeschrieben habe ich nicht viel, Prof. B. hat ja schließlich seinen Onlinekurs 1:1 in die Vorlesung übernommen. Einige Notitzen habe ich mir aber schon gemacht.
Da wäre zunächst das Datum, dann eine Überschrift ("GDI", damit ich weiß, wozu das Blatt gehört), darunter "XP". XP steht, wie in der Zeile darunter erklärt, für "eXtreme Programming", die kurze mündliche Zusammenfassung von Herrn B. dazu ließ darauf schließen, dass es nicht mehr ist, als dass zwei Programmierer sich einen Computer teilen müssen - laut Wikipedia ist es wesentlich mehr...
Ach ja, ansonsten habe ich mir noch zwei weitere Worte notiert, die in die Kategorie: "Herr B.s komische Aussprache" fallen: Open Sors (Open Source) und Sann (Sun).
Desweiteren zeigte sich, dass Professor B. uns zwar zeigen wollte, wie man mit einem Terminal(unter Windows *würg*) umgeht, im aber selber nicht bewusst war, dass man den Befehl "dir" noch einmal eintippen sollte, falls man eine Datei erstellt hat - der bereits ausgegebene Text aktualisiert sich nicht auf magische Weise...

PS: Nachher war noch eine Informatikübung. Da man nicht viel mehr als ein "Hello, World!"-Programm schreiben musste, waren das leicht verdiente Bonuspunkte...
PPS: Habe ich schon erwähnt, dass es über "agile Programming" (wovon XP einer Untermenge ist) einen interessanten Dilbert-Comic gibt?
Boss: "We're going to try something called agile programming. That means no more planning and no more Documentation. Just start writing code and complaining"
Wally: "I'm glad is has a name."
Boss: "This was your training."

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Montag, 27. Oktober 2008
Der Tresor im Labor
Wieder einer meiner leicht verspäteten Einträge...
Am Freitag war ich wieder im Labor, bei den netten Geeks. Irgendwann habe ich dann meinen Mitgliedsantrag abgegeben, diverse Projekte angeschaut (z.B. eine Modellbahn mit Linearmotor).
Dann quoll die Kasse der Bar über, und das Geld musste in den Tresor:
"Ach wir haben einen Tresor?"
"Wir hatten den schon länger, aber..."
flashback
"Oh toll, wir haben einen Tresor"
"Oh toll, da ist Elektronik drin!"
"Wir hatten einen funktionierenden Tresor..."

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